Strandgalopp, Impfung & Sammy lahmt
- sammys-story
- 26. Okt. 2018
- 2 Min. Lesezeit
Diese Woche begann mit einem ganz entspannten Vormittag mit den Ponys. Nach ausgiebigem Putzen und die Ruhe genießen ging es nachmittags an den Strand. Sammy hat den Strandausritt richtig genossen und hat ordentlich Gas gegeben. So schnell sind wir glaub ich noch nie gefetzt! Es ist echt toll, in einer großen Gruppe mit donnernden Hufen über den weiten Strand zu galoppieren!
Der Dienstag brachte dann aber die Ernüchterung: Nachdem wir Sammy geimpft hatten, kam ich nachmittags mit einem anderen Pferd vom Ausritt zurück und Sammy stand plötzlich auf drei Beinen auf der Koppel! Vorher, als die Tierärztin da war, war aber noch alles normal! Die einzige Erklärung für mich ist, dass sie von einem der anderen Pferde getreten wurde oder sich beim Wälzen oder Galoppieren auf der Koppel irgendetwas gezerrt hat... Trotzdem hat mich das so fertig gemacht, dass ich nach der Arbeit im Restaurant nochmal zum Stall gefahren bin, nachts um halb 11. Erstmal war es komisch, im stockdunkeln über die Koppel zu laufen, aber ich habe mich dann einfach zu Sammy auf die Koppel gelegt und ein bisschen die Sterne beobachtet. Das war richtig schön.

Diese Woche habe ich mich auch wieder aufgerafft und bin eines Morgens joggen gegangen. Mittlerweile ist es ja echt schon richtig lange dunkel! Es ging also im Dunkeln an den Hafen, wo sich die Lichter der Straßenlaternen und Schiffe im Wasser spiegelten. Dann weiter an den Koppeln vorbei und in den Wald. Von dort aus konnte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang im Morgennebel beobachten.

Aber nicht nur die Sonnenaufgänge, auch die Sonnenuntergänge waren diese Woche besonders schön. An einem Abend habe ich mir ein Stück Kuchen geschnappt und mich an den Strand gesetzt, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Ein weiteres tolles Erlebnis diese Woche war der Strandritt auf Meggi. Sie ist eine schon ziemlich alte Stute bei uns am Hof, deshalb wird sie nicht mehr soo viel geritten, aber ich reite diese große Riesen-Omi so gerne! Sie ist wirklich riesig und damit das komplette Gegenteil von den Ponys, die ich sonst reite. Gleichzeitig strahlt sie eine solche Ruhe aus wie kein anderes Pferd hier in Dänemark. Sie ist zum Strandreiten perfekt, weil sie gleichzeitig richtig fetzen und aber auch ganz langsam galoppieren kann. Bei ihr habe ich immer das Gefühl, dass Meggi die Gruppe selbst so sehr beobachtet, dass ich den Ausritt gar nicht unbedingt führen müsste. Meggi hätte die Gruppe selbst komplett im Griff.
